Schufafreies Girokonto Immobilienkredit
Jul 28

Immer mehr Anleger setzen in den unsicheren Zeiten der Finanzkrise auf sichere Anlageinstrumente. Deshalb werden gerade Angebote für Festgeld und Tagesgeld derzeit so häufig genutzt wie nie zuvor. Doch worin liegt nun genau der Unterschied zwischen einem Tagesgeldkonto und einer Geldanlage in Festgeld?

Der größte Unterschied zwischen den beiden Anlageformen ist die Verfügbarkeit des anlegten Kapitals. Während man mit einem Festgeldkonto an eine bestimmte Laufzeit gebunden ist und an sein angelegtes Geld auch erst zum Ablauf dieser Zeit wieder herankommt, bietet das Tagesgeld dem Anleger maximale Flexibilität. Das Tagesgeld ist nämlich täglich frei verfügbar, sodass benötigtes Geld schnell vom Tagesgeldkonto abgehoben bzw. auf das angegebene Referenzkonto (Girokonto) überwiesen werden kann um alle wichtigen Sachen bezahlen kann wie zum Beispiel: Private Krankenversicherung, rechnungen usw. Deshalb eignet sich das Tagesgeld vor allem auch für die kurzfristige Anlage von Geldern, die beispielsweise sonst auf dem Girokonto verweilt hätten, oder aber für den so genannten „Notgroschen“ – sprich Geld, das im Notfall schnell zum Einsatz kommen muss (Autoreparatur, neue Waschmaschine etc.).

Von der Verzinsung her gibt es derzeit nur noch geringe Unterschiede zwischen Tagesgeld und Festgeld. Generell gibt es beim Festgeld etwas mehr Zinsen – dies ist jedoch auch von der gewählten Laufzeit abhängig. Je länger Geld angelegt wird, umso höhere Zinsen werden in der Regel dafür ausbezahlt. Ein drei- oder sechsmonatiges Festgeld hingegen hat ungefähr die gleichen Zinskonditionen wie das Tagesgeldkonto.

Der Zins beim Festgeld bleibt allerdings die gesamte Laufzeit über gleich hoch, während die Zinsen beim Tagesgeld variieren und sich in ihrer Höhe stets an den Kapitalmarktzinsen orientieren. Bei künftig sinkenden Zinsen ist es deshalb rentabel, mit dem Festgeldkonto für Zins- und Planungssicherheit zu sorgen. Bei zu erwartenden steigenden Zinsen hingegen eignet sich das Tagesgeldkonto besser, da man hier dann von den Zinsanpassungen profitieren kann.

Wer sich für ein Tagesgeldkonto entscheidet, sollte nicht nur auf die Höhe der Verzinsung achten, sondern auch darauf, wann die Zinsen jeweils ausbezahlt werden. Eine monatliche oder 3-monatige Verzinsung gewährleistet einen wesentlich höheren Zinseszinseffekt als eine jährliche Zinsausschüttung.

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